Ein Ãœberblick über den Hundesport – Teil 3

By Jaqueline de Chien|Hundesport

Im ersten Teil dieser Artikelreihe haben wir uns mit dem Hundesport Agility beschäftigt. Der zweite Teil gab dann einen Einblick in die Dummy-Arbeit, einem Teil der jagdlichen Arbeit. Im dritten Teil geht es um die noch recht neue Hundesportart Longieren.

Was soll man sich nun unter dem Longieren mit Hunden vorstellen. Und vor allem, warum soll ich meinen Hund longieren. Longieren ist den meisten aus dem Pferdesport bekannt. Beim Longieren von Pferden läuft das Pferd an einer Longe in verschiedenen Gangarten im Kreis um den Menschen. Warum nun soll mein Hund im Kreis um mich rum laufen, werden nun viele fragen. Longieren mit Hunden läuft aber anders ab als das Longieren mit Pferden. Die Bezeichnung Longieren kam bestimmt daher zustande, dass der Hund sich auf einer Kreisbahn um den Menschen herum bewegt.

Beim Longieren mit Hunden wird mit Erdhaken und einem Band ein Kreis von einem Durchmesser von 10 bis 15 Metern gesteckt. Andere Varianten sind natürlich auch möglich. Der Mensch befindet sich in dem Kreis und der Hund läuft außen ohne an einer Leine zu sein herum.

Longieren mit Hunden eröffnet viele sinnvolle Möglichkeiten mit seinem Hund zu trainieren. Der offensichtlichste Aspekt ist der, dass man ein Konditionstraining mit dem Hund machen kann, in dem man ihn laufen lassen kann, ohne dass der Mensch genauso schnell und viel  laufen muss. Dies ist meiner Meinung nach ein eher nebensächlicher Aspekt bei dieser Hundesportart.

Viel wichtiger ist, dass der Hund im Team mit dem Menschen arbeiten muss, damit er Erfolg hat. Lässt man den Hund nur im Kreis rennen, wird er bald nicht mehr auf den Hundehalter achten. Man baut in die Arbeit mit dem Hund viele Richtungswechsel und auch Tempowechsel ein, damit das Longieren zum einen spannend bleibt und der Hund lernt auf seinen Hundehalter zu achten. Am Ende führt man den Hund mit kleinen Zeichen und der Hund führt diese freudig aus. Die Grundstimmung beim Hund ist schon von allein nach kurzer Übungszeit positiv, da Hunde gern laufen und dies für viele Hunde schon selbstbelohnend ist.

Beim Longieren wird auf einfache Weise die Distanzarbeit mit dem Hund aufgebaut, verfestigt und verfeinert. Dies ist dann auch im Alltag sehr nützlich. Der Hund lernt besser auf seinen Hundehalter zu achten, auch wenn dieser nicht direkt neben ihm steht. Dadurch dass der Hund nicht in die Mitte des Kreises darf, lernt der Hund Grenzen, die ihm der Hundehalter setzt, einzuhalten.

Den Variationen beim Longieren mit Hunden sind keine Grenzen gesetzt. So kann man auf die Kreisbahn auch Agilityhindernisse stellen oder man lässt den Hund anhalten und verschiedene Tricks ausführen bis er weiterlaufen darf.


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